Marianne Falck | Journalistin / Filmemacherin / Autorin
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TV-Medienpreis der Stiftung Rufzeichen Gesundheit

Begründung der Jury: In der Kategorie Fernsehen wird Marianne Falck zusammen mit Almut Gronauer und Hendrik Loven für ihren Beitrag „Süße Verführung der Zuckerlobby“ ausgezeichnet (BR-Fernsehen, DokThema). Der Film erläutert anschaulich, wie die Zuckerindustrie seit den 60er-Jahren mit ausgeklügelten Marketingstrategien äußerst erfolgreiche Lobbyarbeit betreibt, und warum sich – trotz der gesundheitlichen Folgen des übermäßigen Konsums von Zucker – auf politischer Ebene nichts ändert. Die faktenreiche TV-Produktion punktete bei der Jury mit dem neuen analytischen Ansatz und der inhaltlich sehr guten Darstellung der verschiedenen Aspekte.

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Süße Verführung

Verbraucherschützer befürchten eine deutliche Zunahme zuckerhaltiger Produkte.
Ein offener Zuckermarkt, das bereitet Verbraucherschützern Sorgen. Die Organisation Foodwatch warnt angesichts des Endes der Zuckerquote vor einer Zuckerschwemme in der EU. „Für die Lebensmittelindustrie wird es damit profitabler denn je, auf die Produkte zu setzen, von denen wir Verbraucher weniger essen sollten“, heißt es dort. Tatsächlich ist es für Konsumenten jetzt schon schwer zu erkennen, wie viel Zucker in einer Packung steckt. Den süßen Stoff gibt es in unzähligen Varianten und er ist oft nicht als solcher erkennbar.

TV-Dokumentation über die Zuckerlobby

In Limonaden, Süßigkeiten, Fast Food und Fertiggerichten nehmen wir alle zu viel Zucker zu uns. Zu viel Zucker kann krank machen. Fettsucht, Diabetes, Krebs, sogar Alzheimer werden mit dem Konsum von zugesetztem Zucker in Verbindung gebracht. Seit Jahren schlagen nicht nur Wissenschaftler, sondern auch Experten der Weltgesundheitsorganisation Alarm. Aber anstatt mehr für die Verbraucher zu tun, lässt sich die Politik in Berlin und Brüssel auf die Argumente der Zuckerlobby ein. Mit gesponserten Studien, geschicktem Internetmarketing und dem Verhindern von Steuern schafft es die Lobby, in Deutschland und auf EU-Ebene den Zuckerkonsum konstant hoch zu halten.

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Brasilien: Die dunkle Seite des Zuckers

Wälder verschwinden, das Wasser vergiftet, Arbeiter erkranken; die Zuckerrohrfelder sind Kampfzonen.

Brasilien ist der weltweit größte Zuckerproduzent und -exporteur sowie der zweitwichtigste Ethanol-Hersteller. Auch in Europa landen immer mehr Zucker und Agrarsprit aus Brasilien. Trotz aller Beteuerungen von Nachhaltigkeit leiden Menschen und Umwelt vor Ort, wie die Situation im Bundesstaat Pernambuco zeigt.READ MORE

Das süße Gift

Immer mehr Zucker in Nahrungsmitteln, steigende Quoten für Agrartreibstoffe: Wenn demnächst in Europa die Importschranken für ausländischen Zucker fallen, droht noch mehr deutschen Rübenbauern die Pleite. Gegen die billige Zuckerrohr-Konkurrenz aus Übersee sind sie machtlos. Die Folgen für die Umwelt könnten verheerend sein.

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Diätprogramm aus Genf

Zucker – Schon eine Dose Cola am Tag wäre für einen Erwachsenen zu viel

München – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt dem übermäßigen Konsum von Zucker den Kampf an. Nach einer geplanten Empfehlung soll der Süßmacher idealerweise maximal fünf Prozent der täglichen Kalorien liefern. Das sind etwa sechs Teelöffel Zucker am Tag – nur halb so viel wie nach den bisherigen Vorgaben. Monatelang war in Branchenkreisen über eine Reduzierung spekuliert worden.READ MORE

Reportage: Propagandaschlacht um die Gentechnik

Weniger Pestizide, höhere Erträge – so lautet die Botschaft der Gentechnik-Lobby. Aber stimmt das?

Maisfeld

Wenn man den Versprechen der Gentechnik-Industrie glaubt, gilt eines der größten Probleme der Menschheit schon als gelöst: die Welternährung. Die Agrar-Riesen haben viele Millionen Euro in Kampagnen für Politiker, Bauern und Verbraucher gesteckt. Sie suggerieren, dass sich mit Gentechnik höhere Erträge erzielen ließen – und das mit weniger Pestiziden.READ MORE

National bans on cultivation of GM crops: tactical manoeuvring in Berlin, lobbying in Brussels



The German federal government deceives the public that the cultivation of genetically modified plants will be banned soon. However, in the EU, the opposite is emerging.



The majority of the German public reject GM crops. Under the current EU law, member states (MS) may only prohibit the cultivation on their territory if they can demonstrate risks to health or the environment. Therefore, many people look to Brussels with hope of the new proposed national cultivation ban, which has been in discussion for months.READ MORE

Nationale Anbauverbote von Gentechnik-Pflanzen: Taktieren in Berlin, lobbyieren in Brüssel

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Die Bundesregierung gaukelt der Bevölkerung vor, der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen könnte bald verboten werden. Doch in der EU zeichnet sich das Gegenteil ab.

Die Mehrheit der deutschen Verbraucher lehnt Gentechnik-Pflanzen ab. Nach derzeitigem EU-Recht können Mitgliedsstaaten den Anbau auf ihrem Gebiet nur dann verbieten, wenn sie Gefahren für Umwelt oder Gesundheit nachweisen können. Und so blicken derzeit viele hoffnungsvoll nach Brüssel, wo seit Monaten ein neuer Gesetzentwurf für nationale Anbauverbote diskutiert wird.READ MORE

Überzuckert: Wie die Lebensmittelindustrie Kinder verführt

Ein Kommentar

Die Ankündigung der WHO, die maximal empfohlene Menge für die tägliche Zuckerration um die Hälfte zu senken, war längst überfällig. Immer mehr Kinder sind zu dick. Nun ist die Lebensmittelindustrie am Zug. Sie muss nicht nur ihre Rezepturen ändern, sondern auch ihre aggressive Werbung für Kinder einstellen.READ MORE

„Zucker ist Gift“ – WHO erarbeitet neue Leitlinien

ZuckerprodukteZuerst erschienen in: Süddeutsche Zeitung, Wirtschaft, 21.01.2014

Von Marianne Falck

Alle lieben Süßes. Morgens Zucker im Kaffee, nachmittags Kuchen. Oft packt uns dann das schlechte Gewissen. 33 Stückchen Würfelzucker oder knapp 100 Gramm: So viel Zucker isst jeder Deutsche im Schnitt pro Tag.READ MORE

„Das stimmt so nicht“ – Falscher Presse-Hype um Monsanto-Rückzug aus Europa

Veröffentlicht am 6. Juni 2013, 8:24 Uhr

Monsanto gibt Europa auf, schrieb die tageszeitung (taz) am 31. Mai. Und alle jubeln. Die Presse. Die Gentechnik-Kritiker ebenfalls. In Deutschland, in Europa, selbst in Übersee. Doch Monsanto reagiert noch am gleichen Tag mit einer eigenen Meldung auf der Unternehmenswebseite mit den Worten: „Das stimmt so nicht.“ Auch Gentechnik-Expertin Heike Moldenhauer vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland kann keinen Rückzug aus Europa erkennen.READ MORE